Kampfmittel

Auch mehr als 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs kann auf einer Vielzahl von Grundstücken nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Blindgänger im Untergrund verbergen.

Falls die Auswertung von Luftbildern aus dem 2. Weltkrieg einen entsprechenden Verdacht ergeben, erfolgt die Überprüfung auf Kampfmittel in der Regel von der Oberfläche aus mittels eines Eisendetektors (Flächensondierung mittels Magnetometer). Insbesondere in Fällen bei denen eine oberflächenahe künstliche Auffüllung vorhanden ist, sind entsprechende Messungen aufgrund von eventuellen eisenhaltigen Komponenten in der Auffüllung häufig nicht möglich. Hier ist für eine „Freimessung“ zunächst erforderlich, dass die Auffüllung durch Aushub vollständig entfernt wird. Die entsprechenden Aushubarbeiten sind unter Überwachung durch entsprechend sach- und fachkundiges Personal (Befähigungsscheininhaber gemäß § 20 SprengG) auszuführen.

Falls bei einem Bauvorhaben auf einer entsprechenden Verdachtsfläche Rammarbeiten (z. B. Rammpfähle, Rammkernbohrungen) geplant sind, müssen die Ansatzpunkte im Vorfeld durch Tiefensondierungen freigemessen werden.

Gerne stehen wir für ein unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

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